Autobörsen-Abhängigkeit beenden: Warum smarte Autohäuser auf Meta Automotive Inventory Ads setzen

Autohaus-Verkäufer zeigt Meta Ads auf Smartphone

Du zahlst jeden Monat mehr für die großen Fahrzeugportale – und bekommst dafür Leads, die gleichzeitig bei deiner Konkurrenz landen. Klingt nach einem schlechten Deal? Ist es auch. Hier erfährst du, wie Meta Automotive Inventory Ads das Spiel verändern.

Inhaltsverzeichnis

Das unbequeme Geheimnis der Autobörsen

Seien wir ehrlich: Die meisten Autohäuser in Deutschland sind süchtig nach Autobörsen. Bis zu 78 Prozent der Händler bezeichnen sich selbst als „abhängig oder sehr abhängig” von den großen Fahrzeugportalen. Über 70 Prozent aller Kaufanfragen? Kommen von dort. Und genau das wissen die Plattformen – und nutzen es gnadenlos aus.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Regelmäßige Preiserhöhungen im zweistelligen Bereich – teilweise bis zu 20 Prozent auf einen Schlag. Dazu neue Aufschlagsmodelle nach Fahrzeugwert.

Vor zehn Jahren zahlte ein durchschnittliches Autohaus etwa 300 Euro monatlich für Börsen-Inserate. Heute? Schnell 1.500 Euro und mehr. Der ZDK kritisiert zwar regelmäßig – passieren tut wenig. Ein Händler brachte es in einem Fachmagazin auf den Punkt: „Bei jeder Erhöhung das gleiche Gejammere. Kündigen tut so gut wie keiner.”

Die bittere Wahrheit: Du steckst in einem System fest, das du nicht kontrollierst. Aber es gibt einen Ausweg.

Autohändler in Abhängigkeit von Fahrzeugportalen

Was Autobörsen dich wirklich kosten

Bevor wir über Alternativen sprechen – lass uns die tatsächlichen Kosten einer Autobörse durchrechnen. Die monatliche Rechnung ist nur die Spitze des Eisbergs.

Die offensichtlichen Kosten

Die großen Fahrzeugportale verlangen je nach Paket zwischen 400 und über 1.200 Euro monatlich. Für gerade mal 50-70 Fahrzeuge. Dazu kommen prozentuale Aufschläge von bis zu 18 Prozent, basierend auf deinem durchschnittlichen Fahrzeugwert. Verkaufst du hauptsächlich Premiumfahrzeuge? Dann zahlst du Premium-Preise.

Andere Börsen bewegen sich in ähnlichen Regionen. Die genauen Preise? Bewusst intransparent gehalten – was deine Verhandlungsposition zusätzlich schwächt.

Die versteckten Kosten

Jetzt wird es richtig interessant. Die wahren Kosten einer Autobörse sind nicht die Inseratsgebühren. Es sind die Leads, die du verlierst.

Sucht ein Interessent auf einer Autobörse nach einem VW Golf, sieht er nicht nur dein Angebot. Er sieht 50, 100, vielleicht 200 ähnliche Fahrzeuge. Mit einem Klick schickt er Anfragen an mehrere Händler gleichzeitig. Das bedeutet:

  1. Du konkurrierst um jeden einzelnen Lead – nicht mit deinem Angebot, sondern mit deinem Reaktionstempo
  2. Der Kunde ist bereits preissensibilisiert – er vergleicht aktiv und drückt auf den Preis
  3. Du hast keine Datenhoheit – die Kundendaten gehören der Plattform, nicht dir

Ein Experte formuliert es treffend: „Wer als Autohaus nur auf Börsen setzt, konkurriert jeden Tag mit 50 anderen Händlern um denselben Kunden.”

Das Schlimmste? Die automatischen Preisbewertungen („angemessen”, „erhöht”, „zu teuer”) beeinflussen die Kaufentscheidung, bevor der Kunde überhaupt Kontakt aufnimmt. Händler vermuten – nicht ohne Grund – dass teurere Pakete zu besseren Bewertungen führen.

Meta Automotive Inventory Ads: Die unterschätzte Alternative

Jetzt kommt der Teil, der dein Marketing-Denken verändern könnte. Meta Automotive Inventory Ads (kurz: Meta AIA oder Facebook AIA) sind keine neue Erfindung. Aber deutsche Autohäuser unterschätzen sie massiv.

Was sind Meta Automotive Inventory Ads?

Stell dir vor, du könntest dein gesamtes Fahrzeuginventar automatisch auf Facebook und Instagram bewerben – personalisiert für jeden einzelnen Nutzer. Genau das macht Meta AIA. Das System:

  • Zieht automatisch Fahrzeugdaten aus deinem Bestand
  • Erstellt dynamische Anzeigen mit Bild, Preis und Details
  • Zeigt jedem Nutzer genau die Fahrzeuge, die zu seinen Interessen passen
  • Leitet Interessenten direkt auf deine Website oder in den Messenger

Der entscheidende Unterschied zu Autobörsen: Deine Leads sind exklusiv. Klickt jemand auf deine Meta-Anzeige, landet er bei dir – und nur bei dir. Nicht bei 50 Konkurrenten gleichzeitig.

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Bis zu 80 Prozent der Fahrzeugkäufer besuchen Facebook während ihrer Recherchephase. Die dauert im Schnitt 2,5 Monate – genug Zeit, um potenzielle Käufer mehrfach anzusprechen. Und während Autobörsen nur Käufer erreichen, die aktiv suchen, erreichst du mit Meta AIA Menschen, die noch gar nicht wissen, dass sie ein Auto kaufen wollen.

Push- statt Pull-Marketing. Und es funktioniert.

Lead-Qualität: Der unterschätzte Faktor

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Nicht jeder Lead ist gleich viel wert.

Das Börsen-Lead-Problem

Ein typischer Autobörsen-Lead sieht so aus:

  • Der Interessent hat 5-10 Anfragen gleichzeitig verschickt
  • Er erwartet innerhalb von Minuten eine Antwort
  • Wer zuerst antwortet, gewinnt (meist)
  • Der Preisvergleich steht im Vordergrund

Die Conversion-Rate? Miserabel. Studien zeigen: Die eigene Händler-Website erreicht eine Lead-to-Sale-Rate von bis zu 30 Prozent – deutlich mehr als Börsenanfragen.

Der Meta-AIA-Unterschied

Meta-Leads haben eine andere Qualität:

  • Exklusivität: Der Interessent hat nur dich kontaktiert
  • Qualifizierung: Durch Targeting erreichst du die richtige Zielgruppe
  • Retargeting: Du kannst Interessenten mehrfach ansprechen
  • Datenhoheit: Alle Kundendaten gehören dir

Die Zahlen untermauern das. Meta-interne Studien zeigen bei der „On-Facebook Destination”-Variante bis zu 80 Prozent niedrigere Kosten pro Lead gegenüber Website-Weiterleitungen. Internationale Autohändler berichten von bis zu 27 Prozent mehr Conversions bei gleichzeitig niedrigeren Kosten durch Custom und Lookalike Audiences.

Deutsche Autohäuser, die auf KI-gestützte Automatisierung setzen, berichten Ähnliches. Die Kombination aus intelligenter Lead-Bewertung und Meta AIA kann die Verkaufseffizienz um bis zu 45 Prozent steigern – und Verkaufszyklen deutlich verkürzen.

Lead-Qualität Vergleich im Marketing-Trichter

Der große Kostenvergleich: Autobörse vs. Meta AIA

Jetzt wird es konkret. Die zentrale Frage: Was kostet es, eine bestimmte Anzahl Leads zu generieren? Wir vergleichen die reinen Werbekosten – Autobörsen-Pakete gegen Meta AIA Werbebudget.

Die Erkenntnis ist eindeutig: Meta AIA ist bei gleicher Lead-Menge deutlich günstiger. Und die Lead-Qualität ist obendrein besser.

Szenario 1: Kleines Autohaus – 20 Leads pro Monat

Kostenfaktor Autobörse Meta AIA
Ziel-Leads pro Monat 20 20
Grundgebühr/Paketkosten 800-1.000 €
Werbebudget 700 € (bei 35 € CPL)
Gesamtkosten/Monat ~900 € ~700 €
Cost per Lead ~45 € ~35 €
Lead-Exklusivität ❌ Nein ✅ Ja
Retargeting möglich ❌ Nein ✅ Ja
Datenhoheit ❌ Nein ✅ Ja

Fazit Szenario 1: Meta AIA spart dir 200 Euro pro Monat – und deine 20 Leads sind exklusiv. Bei Börsen-Leads konkurrierst du mit 5-10 anderen Händlern um denselben Interessenten. Die höhere Conversion-Rate bei Meta-Leads (bis zu 30% vs. ~8% bei Börsen) verstärkt den Vorteil noch. Rechnung: 20 Meta-Leads × 30% = 6 Verkäufe. 20 Börsen-Leads × 8% = 1,6 Verkäufe. Bei weniger Budget verkaufst du mit Meta AIA fast 4× so viele Autos.

Szenario 2: Mittleres Autohaus – 50 Leads pro Monat

Kostenfaktor Autobörsen (zwei Portale) Meta AIA
Ziel-Leads pro Monat 50 50
Grundgebühr/Paketkosten 2.200-2.800 €
Werbebudget 1.750 € (bei 35 € CPL)
Gesamtkosten/Monat ~2.500 € ~1.750 €
Cost per Lead ~50 € ~35 €
Lead-Exklusivität ❌ Nein ✅ Ja
Retargeting möglich ❌ Nein ✅ Ja
Datenhoheit ❌ Nein ✅ Ja

Fazit Szenario 2: 750 Euro weniger pro Monat – bei gleicher Lead-Menge. Deine 50 Meta-Leads gehören dir allein. Du kannst Interessenten, die nicht sofort kaufen, über Retargeting erneut ansprechen. Bei Börsen sind diese Leads für immer verloren. Der eigentliche Gewinn: Weniger Preisverhandlungen, höhere Margen, mehr Verkäufe aus derselben Lead-Menge.

Szenario 3: Großes Autohaus / Gruppe – 100 Leads pro Monat

Kostenfaktor Autobörsen (Premium-Pakete) Meta AIA + Google Vehicle Ads
Ziel-Leads pro Monat 100 100
Grundgebühr/Paketkosten 6.000-8.000 €
Werbebudget 3.500 € (bei 35 € CPL)
Gesamtkosten/Monat ~7.000 € ~3.500 €
Cost per Lead ~70 € ~35 €
Lead-Exklusivität ❌ Nein ✅ Ja
Retargeting möglich ❌ Nein ✅ Ja
Datenhoheit ❌ Nein ✅ Ja

Fazit Szenario 3: Hier wird die Rechnung eindeutig. 3.500 Euro weniger pro Monat – das ist die Hälfte. Und trotzdem exklusive Leads mit höherer Abschlusswahrscheinlichkeit. Die Kombination aus Meta AIA und Google Vehicle Ads maximiert die Reichweite bei voller Datenhoheit. Hochgerechnet auf ein Jahr: 42.000 Euro Ersparnis – bei besserer Performance.

Die versteckte Ersparnis: Weniger Preiskampf

Was in keiner Tabelle steht: Meta-Leads sind weniger preissensibel. Sie haben nicht gerade 20 Konkurrenzangebote verglichen. Weniger Rabattverhandlungen, höhere Margen pro Verkauf.

Rechne mit bis zu 500-1.000 Euro mehr Marge pro Fahrzeug durch qualitativ bessere Leads. Bei 50 Verkäufen im Jahr? 25.000-50.000 Euro zusätzlicher Ertrag.

Strategische Unabhängigkeit: Warum es um mehr als Geld geht

Die Kostenersparnis ist das eine. Die strategische Dimension? Noch wichtiger.

Das Plattform-Risiko

Prof. Ferdinand Dudenhöffer warnt: „Im Gebrauchtwagengeschäft hat der traditionelle Automobilhandel bereits heute die Kundenschnittstelle verloren.” Er hat recht. Wenn 70 Prozent deiner Leads von einer Plattform kommen, die du nicht kontrollierst, bist du verwundbar.

Was passiert, wenn:

  • Die Börsen die Preise nochmal um 30 Prozent erhöhen?
  • Dein Vertrag nicht verlängert wird?
  • Ein neuer Player den Markt aufmischt und deine Reichweite einbricht?

Du hast keine Verhandlungsmacht. Weil du keine Alternative hast.

Die Macht der eigenen Daten

Bei Meta AIA gehören alle Kundendaten dir. Das bedeutet:

  • Du kannst Lookalike Audiences erstellen (Menschen, die deinen besten Kunden ähneln)
  • Du kannst E-Mail-Marketing mit echten Kontakten betreiben
  • Du kannst WhatsApp-Marketing für persönliche Betreuung nutzen
  • Du baust langfristig einen Kundenpool auf, der unabhängig von Plattformen funktioniert

Der Unterschied zwischen Mieten und Besitzen. Bei Autobörsen mietest du Reichweite. Bei Meta AIA baust du eigene Marketing-Assets auf.

Die Markenidentität verschwindet

Ist dir schonmal aufgefallen, wie austauschbar Autohäuser auf den großen Portalen wirken? Dein sorgfältig aufgebautes Markenimage verschwindet hinter dem Design der Plattform. Der Kunde erinnert sich nicht an dich – er erinnert sich an die Börse.

Bei Meta AIA trägst du deine Marke. Deine Bilder, deine Texte, dein Wiedererkennungswert. Das baut langfristig Vertrauen auf – und macht dich weniger austauschbar.

So startest du mit Meta Automotive Inventory Ads

Die gute Nachricht: Der Einstieg ist machbar. Die schlechte: Es erfordert etwas Vorbereitung.

Die technischen Voraussetzungen

  1. Facebook Business Manager: Falls noch nicht vorhanden, einrichten
  2. Fahrzeugkatalog: Im Commerce Manager anlegen (Katalogtyp „Auto”)
  3. Vehicle Feed: Deine Fahrzeugdaten müssen in einem standardisierten Format vorliegen (20 Pflichtfelder inkl. VIN, Titel, Preis, Bilder)
  4. Meta Pixel: Tracking-Code auf deiner Website implementieren
  5. Domain-Verifizierung: Für Conversion-Tracking erforderlich

Der Zeitaufwand

Mit Agentur-Unterstützung: 3-4 Tage bis zum Launch. Ohne Agentur: 7-10 Tage (abhängig von technischen Vorkenntnissen).

Die häufigsten Fehler vermeiden

  • Feed-Fehler: Fehlende Pflichtfelder sind der häufigste Grund für abgelehnte Anzeigen
  • Pixel-Probleme: DSGVO-konforme Implementierung mit Cookie-Consent ist Pflicht
  • iOS-Tracking: Die Conversions API (CAPI) sollte zusätzlich zum Pixel implementiert werden
  • Zu kleine Budgets: Unter 500 Euro monatlich lohnt sich der Aufwand kaum

Tool-Empfehlungen für die Feed-Automatisierung

Deutsche Anbieter wie audaris, MotorDesk und Autoactiva bieten DMS-Integrationen. International etablierte Tools wie DataFeedWatch ermöglichen Multi-Channel-Feeds für Meta, Google Vehicle Ads und TikTok gleichzeitig.

Die optimale Strategie: Nicht entweder-oder, sondern sowohl-als-auch

Seien wir realistisch: Autobörsen komplett zu verlassen, ist für die meisten Autohäuser (noch) keine Option. Die Reichweite der großen Portale ist enorm – die kannst du nicht ignorieren.

Die Lösung? Diversifizierung.

Die 60-30-10 Regel

  • 60 Prozent: Eigene Kanäle (Meta AIA, Google Vehicle Ads, SEO)
  • 30 Prozent: Autobörsen (reduziertes Paket, nicht Premium)
  • 10 Prozent: Experimentelle Kanäle (TikTok, lokale Plattformen)

Der Übergangsplan

Monat 1-3: Meta AIA aufsetzen, erste Kampagnen testen, CPL ermitteln. Monat 4-6: Budget optimieren, Retargeting aufbauen, Börsen-Paket reduzieren. Monat 7-12: Skalieren, was funktioniert. Kündigen, was nicht performt.

Das Ziel: Innerhalb von 12 Monaten sollten weniger als 50 Prozent deiner Leads von Börsen kommen. Das gibt dir Verhandlungsmacht – und strategische Sicherheit.

12-Monats-Transformation Marketing-Kanäle

Praxisbeispiel: So könnte dein erstes Jahr mit Meta AIA aussehen

Um das Ganze greifbarer zu machen – hier ein realistisches Szenario für ein mittelgroßes Autohaus mit 120 Fahrzeugen im Bestand:

Ausgangssituation

  • Monatliche Börsenkosten: 1.800 Euro (zwei Portale)
  • Leads pro Monat über Börsen: ca. 35
  • Conversion-Rate Börsen-Leads: 8 Prozent
  • Verkäufe über Börsen-Leads: ca. 3 pro Monat

Nach 12 Monaten mit Meta AIA

Monat 1-3: Testphase

  • Börsenkosten beibehalten: 1.800 Euro
  • Meta AIA Testbudget: 600 Euro
  • Erste Meta-Leads: 15-17 pro Monat (bei 35 € CPL)
  • Learnings: Welche Fahrzeuge performen, welche Zielgruppen konvertieren

Monat 4-6: Optimierung

  • Börsenpaket reduziert: 1.200 Euro (Downgrade auf Basis-Paket)
  • Meta AIA Budget erhöht: 1.200 Euro
  • Meta-Leads steigen: ca. 34 pro Monat
  • Conversion-Rate Meta: 12 Prozent (höher durch Exklusivität)

Monat 7-12: Skalierung

  • Börsenkosten weiter reduziert: 900 Euro
  • Meta AIA Budget optimiert: 1.500 Euro
  • Google Vehicle Ads hinzugefügt: 500 Euro
  • Gesamtleads: 60-70 pro Monat (davon über 60 Prozent aus eigenen Kanälen)

Die Bilanz nach 12 Monaten

Kennzahl Vorher (nur Börsen) Nachher (Multi-Channel)
Monatliche Marketingkosten 1.800 € 2.900 €
Leads pro Monat 35 65
Cost per Lead 51 € 45 €
Conversion-Rate 8% 14%
Verkäufe pro Monat 2,8 9,1
Anteil Börsen-Leads 100% 30%

Die Rechnung: 1.100 Euro mehr Marketingbudget pro Monat generieren 6,3 zusätzliche Verkäufe. Bei einer Marge von 1.500 Euro pro Fahrzeug sind das 9.450 Euro zusätzlicher Ertrag – monatlich. Das Investment zahlt sich fast 9-fach aus.

Der wichtigste Punkt: Du hast jetzt Verhandlungsmacht. Erhöhen die Börsen nächstes Jahr wieder die Preise? Du kannst kündigen – ohne dass dein Leadstrom versiegt.

Die Psychologie hinter erfolgreichen Meta-Kampagnen

Ein Aspekt, der oft unterschätzt wird: Meta AIA funktioniert anders als Börsen-Marketing. Bei Autobörsen ist der Kunde bereits im Kaufmodus – er sucht aktiv. Bei Meta erreichst du Menschen früher in der Customer Journey.

Der Awareness-Vorteil

Bis zu 86 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer nutzen Online-Marktplätze. Aber die Kaufentscheidung beginnt viel früher. Die durchschnittliche Customer Journey beim Autokauf dauert etwa 40 Tage. In dieser Zeit:

  • Recherchiert der Kunde verschiedene Modelle
  • Vergleicht Preise und Ausstattungen
  • Schaut Videos und liest Bewertungen
  • Folgt Autohaus-Accounts auf Social Media

Mit Meta AIA erreichst du potenzielle Käufer schon in der Awareness-Phase – bevor sie überhaupt auf einer Börse nach konkreten Angeboten suchen. Push-Marketing im besten Sinne: Du bringst dein Angebot zum Kunden, statt darauf zu warten, dass er dich findet.

Retargeting: Die zweite Chance

Der größte Vorteil gegenüber Autobörsen? Retargeting. Jemand hat sich auf deiner Website ein Fahrzeug angeschaut, aber keine Anfrage gestellt? Mit Meta sprichst du ihn erneut an – auf Facebook, Instagram, im Messenger.

Bei Börsen hast du diese Chance nicht. Der Interessent ist weg. Du weißt nicht mal, dass er da war.

Studien zeigen: Retargeting-Kampagnen haben eine bis zu 70 Prozent höhere Conversion-Rate als Erstansprachen. Der Unterschied zwischen einmal werben und den Kunden begleiten.

Was kommt nach Meta AIA? Die Zukunft der Autohaus-Leadgenerierung

Die Landschaft verändert sich rasant. Drei Entwicklungen solltest du im Blick behalten:

Google Vehicle Ads

Seit August 2024 in der Beta, wird 2025 vollständig ausgerollt. Google Vehicle Ads funktionieren ähnlich wie Meta AIA – aber in der Google-Suche. Kombiniert mit Meta AIA hast du zwei starke Kanäle, die unabhängig von Autobörsen funktionieren.

KI-gestützte Lead-Qualifizierung

Immer mehr Autohausgruppen setzen auf automatisierte Lead-Bewertung. Dein Vertrieb konzentriert sich auf die Leads mit der höchsten Abschlusswahrscheinlichkeit. Weniger Zeitverschwendung, mehr Verkäufe.

First-Party-Data wird King

Mit dem Ende der Third-Party-Cookies werden eigene Kundendaten immer wertvoller. Wer jetzt in den Aufbau eigener Datenbestände investiert (durch Meta AIA, Newsletter, WhatsApp), hat in 2-3 Jahren massive Wettbewerbsvorteile.

Fazit: Die Abhängigkeit von der Autobörse ist eine Entscheidung

Du kannst weiter jeden Monat mehr an die großen Fahrzeugportale überweisen. Weiter um Leads kämpfen, die gleichzeitig bei deiner Konkurrenz landen. Weiter hoffen, dass die nächste Preiserhöhung nicht so schlimm wird.

Oder du entscheidest dich für Unabhängigkeit.

Meta Automotive Inventory Ads sind kein Allheilmittel. Aber sie sind das erste echte Werkzeug, um die Macht der Autobörsen zu brechen. Exklusive Leads, volle Datenhoheit, flexible Budgets – und deutlich günstiger als Börsenpakete bei gleicher Lead-Menge.

Die Frage ist nicht, ob du diversifizieren solltest. Die Frage ist, wie schnell du damit anfängst.

Du willst wissen, wie Meta AIA für dein Autohaus funktionieren kann? Vereinbare ein kostenloses Beratungsgespräch und wir rechnen gemeinsam durch, welches Potenzial in deinem Bestand steckt

FAQ: Die häufigsten Fragen zu Meta Automotive Inventory Ads

Was kostet Meta AIA im Vergleich zu Autobörsen? Keine festen Monatsgebühren – du zahlst nur für Werbebudget. Der durchschnittliche Cost-per-Lead liegt bei etwa 35 Euro, während Börsen oft bei 50-70 Euro pro Lead liegen. Der entscheidende Unterschied: Deine Leads sind exklusiv und konvertieren deutlich besser.

Brauche ich eine Agentur für Meta AIA? Nicht zwingend, aber empfohlen. Das technische Setup (Katalog, Feed, Pixel, CAPI) hat Tücken und ist zeitaufwendig. Eine spezialisierte Agentur spart Zeit und vermeidet teure Anfängerfehler.

Funktioniert Meta AIA auch für kleine Autohäuser? Ja, aber das Budget sollte mindestens 500 Euro monatlich betragen, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Für kleinere Häuser empfehlen wir: Reduziertes Börsen-Paket plus Meta AIA als Ergänzung.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse? Erste Leads kommen oft innerhalb von 24-48 Stunden nach Kampagnenstart. Für aussagekräftige Daten zur Optimierung brauchst du 4-6 Wochen.

Kann ich Autobörsen komplett ersetzen? Theoretisch ja, praktisch raten wir davon ab. Die optimale Strategie ist Diversifizierung: Mehrere Kanäle, keine Abhängigkeit von einem einzelnen.

Was ist der Unterschied zwischen Meta AIA und normalen Facebook Ads? Meta AIA nutzt deinen Fahrzeugkatalog für dynamische Anzeigen. Das System zeigt automatisch die passenden Fahrzeuge aus deinem Bestand – ohne dass du für jedes Auto einzelne Anzeigen erstellen musst.

Warum sind Meta-Leads besser als Börsen-Leads? Drei Gründe: Erstens sind sie exklusiv – der Interessent hat nur dich kontaktiert. Zweitens sind sie weniger preissensibilisiert, weil sie nicht gerade 20 Angebote verglichen haben. Drittens kannst du sie per Retargeting erneut ansprechen, wenn sie nicht sofort kaufen.

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